Gummistiefel

Regenwetter, Schnee und Kälte. Viele Erwachsene haben Bedenken, ihre Kinder bei diesen Bedingungen in den Waldkindergarten zu schicken.

Aber oft ist der Blickwinkel eines Kindes ein ganz anderer:

Das Regenwetter und die Pfützen laden dazu ein, den Wald ganz neu zu erleben.

Es darf getobt und in die Pfützen gesprungen werden. Wasser auffangen, das sich auf den Planen gesammelt hat und dann Suppe kochen macht den Kindern unheimlich viel Spaß.

Wer will hier nicht gerne noch einmal Kind sein?

Zudem lassen sich die Erzieherinnen den Wetterbedingungen entsprechende Aktivitäten einfallen. So wird zum Beispiel ein kleiner Damm gebaut oder es wird getestet, welche Gegenstände in den Pfützen schwimmen.

Bei Schnee wird gerutscht was das Zeug hält.

Schnee

Sollte der Eine oder Andere doch einmal kalte Füsse bekommen laden Bauwagen und Tipizelt zum Aufwärmen ein.

Hier darf man sich bei Kerzenschein und warmem Tee oder Suppe gern mal eine Geschichte vorlesen lassen, ein schönes Bild malen oder ein Brettspiel mit seinen Waldfreunden spielen. Sollte es mal eine Sturmwarnung geben werden auch wir nicht in den Wald gehen. Hierfür finden wir einen Unterschlupf im Jugendzentrum Eppingen. Aber dann ist auch jedes Kind froh wenn es am nächsten Tag wieder an die frische Luft darf.

Lea, 3 Jahre:

Wenn es regnet

"am liebsten gehe ich in den Kindergarten wenn es regnet!"